Mate-Tee
/ Yerba Mate
Herkunft / Origen
Die Yerba Mate ist eine Pflanze mit Herkunft
aus Südamerika, wo sie
in Urwald ebenso vorkommt wie in kultivierten Gebieten. Die größten
Plantagen befinden sich allerdings in einem begrenzten Gebiet,
im Nordosten von Argentinien, im Süden von Brasilien und im Osten
von Paraguay. Dieses ausgedehnte Gebiet ist das einzige Gebiet
der Welt in dem die Yerba Mate angebaut und verarbeitet wird.
Das Land mit der meisten Tradition für Mate ist aber Argentinien.
Mate
für die Gesundheit
Anfang
dieses Jahrhunderts stellte man fest, daß sich die Ureinwohner
in de heutigen Mateanbaugebieten ausgezeichneter Gesundheit erfreuten
und an die 90 Jahre alt wurden, obwohl sie stark Tabak rauchten,
viel Alkohol tranken und sich karg und einseitig ernährten,
weder geimpft noch besonders medizinisch versorgt waren.
Die
Ärzte, die in Argentinien die 'Gauchos' untersuchten, deren
einzige und karge Ernährungsgrundlage Fleisch und 'Galletas'
(typisches Landbrot), Wein und Mate war, wollten dieser Tatsache
auf den Grund gehen.
Die
Untersuchungen ergaben, daß der Mate 'der' Energie und Nährstofflieferant
ist. Mehr als drei Jarhzehnte wissenschaftliche Untersuchungen
haben ergeben, daß der Mate, neben den vielen Vitaminen,
Mineralien und anderen Inhaltsstoffen den menschlichen Organismus
in folgenden Punkten unterstützt:
• Fördert die Blutzirkulation und stärkt die Herzfunktion
• Stimuliert das Nervensystem und fördert
die Konzentration.
• In entsprechenden Mengen getrunken wirkt er harntreibend.
• Ideale Ergänzung für alle Arten von Diäten.
Mate gegen depression und Ermüdung
Der anstrengende Alltag des modernen Lebens
fordert all unsere Spannkraft. Mate ist ein idealer Energiespender,
er vermittelt das wohltuende Gefühl der Vitalität ohne
die negativen Begleiterscheinungen anderer Getränke. Mate
kann häufiger und in größeren Mengen getrunken
werden.
Vitamine und Mineralien
Vitamin B1: ausgesprochene Aktionssubstanz
des Nervensystems, schützt vor Magen- und Darmstörungen.
Vitamin B2: schützt vor Augenentzündungen
und verleiht dem Haar neue Spannkraft.
Vitamin C: wirkt gegen Blutarmut und Zahnfleischbluten,
stärkt die natrüliche Abwehr des Körpers.
Phosphor: stärkt das Nervensystem, erhöht
die geistige und physischee Leistungskraft.
Eisen: verleiht erhöhte Spannkraft und verhindert
Blutarmut.
Calzium: unersetzlicher Baustein für Knochen
und Zähne.
Die
Zubereitung
... und so wird Mate traditionell
getrunken
Das typische Mategefäß, den 'Mate' mit warmen
wasser ausspülen und halb mit Mate fürllen, etwas kaltes
Wasser drübergießen (verhindert, dass der Mate verbrennt)
und mit heißem, nicht kochendem Wasser (60º C) aufgießen.
Das so zubereitete Getränk nun durch eine 'Bombilla' - ein
kleines Metallröhrchen mit Mundstück und aufgerundetem
unteren Ende, durch dessen Löcher der Mate absorbiert wird
- aufsaugen. Dann erneut Wasser nachgießen. Das Wasser in
einem Wasserkessel oder Kaffeekanne heiß halten. Der Mate
kann je nach belieben auch mit Zucker, Ahornsirup, Honig oder
braunem Zucker getrunken werden.
Zubereitung als Tee - 'Mate Cocido'
Ca.
15 G. Mate in einem Topf geben und ein Liter Wasser hinzufügen.
Das Wasser aufkochen lassen, vom Feuer nehmen und ein Schuß
kaltes Wasser hinzufügen. Kurz ruhen lassen. Durch ein Teesieb
aufgießen.
'Mate
con leche'
Zubereitung als 'Mate Cocido' nur mit Milch.
Mate
Espresso und Cappuccino
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Röstmischung
dem Kaffee 'robusta' (südamerikanischer Kaffee) und dem Kaffe
'arábica' (afrikanischer und asiatischer Herkunft) für
die ersten Espressomaschinen der italienischen Firma 'Faema' kreiert.
In
den letzten 20 Jahren wurde eine spezielle Mischung an Yerba Mate
für Espressomaschinen durch Herr Ferdinando Tessarolo entwickelt,
welcher auch der erste europäische Importeur der Yerba Mate
war.
Geben
Sie in Ihre Espressomachine die selbe Menge der speziellen Yerba
Mate für Espressomaschinen und kochen diese auf die selbe
Weise wie einen Espresso.
Für Mate-Cappuccino fügen Sie noch einen Schuß
Milch in die Tasse und geben Sie die geschäumte heiße
Milch hinzu.
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